Die Münze wurde erstmals am 10. Oktober 1989 eingeführt und gab es anfangs nur in zwei Größen: einer Unze (ca. 31,1 g) und einer viertel Unze. Später kamen Ausgaben zu einer halben und einer zehntel Unze hinzu. Zum 25-jährigen Jubiläum im Jahr 2014 wurde eine fünfundzwanzigstel Unze mit einem Nennwert von 4 Euro eingeführt. Im Jahr 1990 war die Münze die meistverkaufte in Europa und weltweit die zweitbeliebteste. In den Jahren 1992, 1995, 1996 und 2000 wurde sie vom World Gold Council als „meistgekaufte Münze der Welt“ ausgezeichnet. Bis 2004 wurden über 8,2 Millionen Wiener Philharmoniker verkauft, mit einem Gesamtfeingewicht von 5,6 Millionen Unzen (ca. 174 Tonnen) Gold. Seit dem 1. Februar 2008 wird zusätzlich eine Silberversion mit einem Nennwert von 1,50 Euro ausgegeben. Die Münze wird in größeren Einheiten an Weiterverkäufer oder Investoren abgegeben, z. B. in Philharmoniker-Masterboxen mit 500 Münzen in 25 Plastikröhrchen à 20 Münzen. Ab dem 9. März 2016 gibt es auch eine Platinversion mit einem Nennwert von 100,00 Euro, und seit dem 1. Juni 2017 sind Platinmünzen mit einer fünfundzwanzigstel Unze und einem Nennwert von 4 Euro verfügbar. Der Wiener Philharmoniker ist die einzige europäische Anlagemünze mit Euro-Nennwert, obwohl es auch viele Gedenkmünzen mit Euro-Nennwert gibt. Im Jahr 2004 machte der Wiener Philharmoniker in Europa 35 bis 40 % der Umsätze aus und erfreut sich besonders in Nordamerika und Japan großer Beliebtheit.